Highspeed-Crash-Test: Mit über 190 km/h frontal in eine Beton-Wand

Crash Beton Wand 190 kmh

Der Frontaufprall wird beim Euro NCAP-Crashtest mit einer Geschwindigkeit von 64 km/h  durchgeführt und leicht Versetzt zum Hindernis durchgeführt. Die Überlebenschancen bei einem solchen Crash sind in einem modernen Fahrzeug recht hoch. Zum einen durch die Sicherheitsausstattung und zum anderen auch dadurch, dass das Fahrzeug kurz nach dem Crash seitlich ausschert. Beim 2011er Ford-Focus (5-Sterne) sieht dies dann so aus:

Die Jungs der TV-Show “Fifth Gear” wollten nun aber wissen was passiert, wenn man einen Ford Focus (älteres Modell) mit etwas über Tempo 190 frontal gegen eine Beton-Wand (die beispielsweise für einen Brückenpfeiler stehen könnte) fahren lässt.

Eins vorweg: Kein schönes Ergebnis.

Ausschnitt aus der Top-Gear-Episode:

Das ganze komprimiert zusammengefasst:

Ich gehe einfach mal davon aus, dass man bei einem solchen Unfall im Moment des Aufpralls stirbt. Die negative Beschleunigung von 193 km/h auf 0 km/h findet innerhalb von 68 Millisekunden statt. Dabei wirken Kräfte von über 400g  (das vierhundertfache der Erdanziehungskraft) auf den Körper. Von dem Problem, dass man komplett zerquetscht wird, will ich gar nicht erst anfangen.

Beim Anblick des, durch den Crash völlig zerstörten, Fahrzeugs frage ich mich, ob man nicht doch etwas intensiver über ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen nachdenken sollte…

(via Buzzfeed)

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Kategorie(n): Auto
Kommentare
  1. Tom sagt:

    Wieso Tempolimit? Das ist ja wie Helmpflicht für Radfahrer fordern. ;)
    Nein, es zwingt dich niemand mit 200 über die Autobahn zu brettern. Vernünftige Menschen fahren langsamer und tragen wahrscheinlich auch einen Helm beim Radfahren. Um die anderen kümmert sich Darwin. ;)

    • Gilly
      Twitter:
      sagt:

      Und was ist mit denen, die bei überhöhter Geschwindigkeit die Kontolle verlieren und dir dann auf deiner Fahrspuhr entgegengeflogen kommen?

      • Tom sagt:

        Das mit dem “andere gefährden” fiel mir dann auch ein.
        Aber wenn beide 130 fahren kommt der andere trotzdem mit 260 angeflogen. Das Risiko besteht immer.

      • Gilly
        Twitter:
        sagt:

        Klar, aber das jemand mit 130 die Leitplanke durschlägt ist wesentlich unwahrscheinlicher als bei Tempo 190. Naja, hat alles so sein für und wieder.

      • 3d sagt:

        Nicht klar. Wenn beide 130 fahren kommt der andere auch mit 130 angeflogen, nicht mit 260. Dem Ergebnis ist die relative Geschwindigkeit relativ egal. Denn es ist unerheblich ob man in eine stehende Betonwand fährt oder aber frontal in ein gleichschnelles Auto … wenn jetzt natürlich die Betonwand mit ihrer erheblich größeren Masse plötzlich mit 130 entgegen kommt sieht das wohl wieder etwas anders aus ^_^

        Nichtsdestotrotz würde der gezeigte Crashtest natürlich auch mit 130 schon sehr “beeindruckend” aussehen. Der Unterschied ist: Bei 130 hat man eine um einiges längere Reaktionszeit, man fährt nicht so sehr an den Grenzen der Physik, man hilft noch dabei den Verkehrsfluss homogener werden zu lassen und last but not least wird der Ressourcenverbrauch reduziert.
        Einziger Negativpunkt: Bei zu geringer Abwechslung sinkt die Aufmerksamkeit, da kann das Adrenalin beim schnellen Fahren durchaus positiv wirken. Fragt sich, ob man dann nicht doch lieber mal ‘ne Pause macht?

  2. Maltris sagt:

    Soll halt vorkommen das Leute in/durch Autos sterben. Das Ergebnis bei 190 Kmh sollte nicht erstaunen.

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